Blockkraftheizwerk

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Kleine Erklärung zum Blockheizkraft

Wer über eine neue Heizungsanlage nachdenkt, wird sicherlich auch einmal beim Thema BHKW anlagen. Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter?

„Block“ steht für die Einheit aus Antrieb und Generator. „Heiz“ beschreibt die Komponente der Anlage die zum heizen dient. „Kraft“ zeigt, dass die Anlage auch Kraft sprich Strom erzeugen kann. Das Wort „werk“ sagt aus, dass etwas entsteht sprich produziert wird. In Fachkreisen wird das Blockkraftheizwerk seiner Funktion entsprechend auch als Kraft-Wärme-Kopplung sprich KWK bezeichnet. In einander übergreifend werden Kraft = Strom und Wärme erzeugt. Genau diese Kombination macht das BHKW so attraktiv und effektiv.

Einfach gesagt ist ein Mini Blockheizkraft eine Verbrennungsanlage an die zusätzlich ein Generator angeschlossen ist. Betrieben werden kann diese Verbrennungsanlage mit Gas, Erdgas, Biogas, Flüssiggas, Heizöl, Dieselöl, Rapsöl, Synthese – und Holzgas, Wasserstoff, Deponie – und Klärgas, Äthanol, Methanol. Im Gegensatz zu anderen Großkraftwerken läuft diese Minianlage mit einem Energieverlust von nur etwa 10 Prozent. Großkraftwerke dagegen verlieren in der Regel bis zu 60 Prozent. Diese effektive Energiegewinnung verschafft diesem kleinen Energiewunder auch die Möglichkeit zu öffentlichen Förderung, von der Heizwerke mit der Nutzung fossiler Brennstoffe eigentlich ausgeschlossen sind.

Die elektrische Leistung beginnt bei etwa 5 KW die Heizleistung fängt bei etwa 12 KW an. Diese Werte sind vollkommen ausreichend um ein normales Einfamilienhaus effektiv zu versorgen. Die Grenzen nach oben hin setzt die Wirtschaftlichkeit der Anlage, da natürlich auch genügend Abnehmer für Strom und Wärme vorhanden sein müssen. Wesentliche ist also die Nutzungsdauer der Anlage. Eine gewisse Anzahl an Arbeitsstunden unter Volllast und eine gute Einspeisevergütung für den Strom müssen gegeben sein um die Kosten für das BHKW plausibel darstellen zu können. Zur Berechnung sollten allerdings auch die Kosten für Wartung und Reparaturen einrechnen. In der Regel sind ab 40.000 Betriebsstunden auch höhere Kosten für die Wartung fällig, da einige Verschließteile ausgetauscht werden müssen.

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